TI

Förderpauschalen gibt es über die KV

Veröffentlicht:

Die Kosten für die Anbindung an die Datenautobahn im Gesundheitswesen müssen die Praxen nicht selbst tragen. KBV und Krankenkassen haben hierzu eine Finanzierungsvereinbarung getroffen. Die Praxen werden allerdings erst ab dem Zeitpunkt, an dem sie den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten erstmalig durchführen, gefördert. Die Pauschalen gibt es über die jeweilige KV, entweder automatisch mit der Abrechnung, oder der Arzt stellt, wenn er alle Voraussetzungen erfüllt, einen Antrag bei seiner KV.

Die Erstausstattungspauschale deckt die Kosten für den Konnektor und das Kartenterminal ab. Sie beträgt in diesem Quartal noch 2793 Euro. In den zwei Folgequartalen wird sie um jeweils zehn Prozent abgesenkt; die Pauschale liegt damit im ersten Quartal 2018 nur noch bei 2557 Euro und im zweiten Quartal 2018 bei 2344,98 Euro.

Ab dem dritten Quartal 2018 sind es dann nur noch 1155 Euro. Größere Praxen haben Anspruch auf bis zu drei Kartenleser, je weiterem Kartenleser erhalten sie zusätzlich 435 Euro. Zusätzlich gibt es unter anderem eine TI-Starterpauschale von einmalig 900 Euro für die Installation und Anbindung an die Telematikinfrastruktur sowie eine Betriebskostenpauschale. (reh)

Mehr zum Thema

Finanzierung der Telematikinfrastruktur

Streit um TI-Pauschale: KBV zieht Eilantrag zurück

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Suizidgedanken unter Semaglutid? Studie gibt Entwarnung

Lesetipps
Alexander Baasner und Dr. Stefan Spieren (v.l.) haben die Idee der Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten (DIHVA) entwickelt.

© Digitales Facharzt- & Gesundheitszentrum

Neues Berufsbild

Bürger als Assistenten: Hausarzt entwickelt Idee der DIHVA

Das Team um Dr. Nicolas R. Barthélemy geht davon aus, dass mit dem Bluttest über die LC-MS-Methode in einem größeren Maßstab mehr Menschen auf eine Alzheimer-Pathologie untersucht werden können, als dies mit Lumbalpunktion und Liquortests bisher möglich ist. Damit ließe sich wesentlich einfacher ermitteln, ob jemand für die neuen Alzheimertherapeutika infrage komme.

© angellodeco / stock.adobe.com

Nachweis von pTau-217

Alzheimer-Diagnostik: Neuer Bluttest offenbar so gut wie Liquortests