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GKV startet Datenbank zu Qualitätsindikatoren

BERLIN (eb). Der GKV-Spitzenverband ist mit seiner neuen Datenbank "Quinth" gestartet. Auf Quinth sollen etwa 2000 Qualitätsindikatoren aus der ambulanten und stationären Medizin hinterlegt sein.

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Mit diesen Indikatoren könne die Qualität der Versorgung von Patienten in Kliniken, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen gemessen und damit vergleichbar gemacht werden, so der GKV-Spitzenverband. Die Datenbank soll damit erstmals einen Überblick über die im deutschsprachigen Raum von verschiedenen Autoren und Institutionen entwickelten sowie angewendeten Qualitätsindikatoren für die Gesundheitsversorgung geben.

Zu jeder Kennzahl sind relevante Informationen wie die Berechnung des Indikators, die Quelle, Angaben zur Gültigkeit (Validität), zur Verwendung, zum Einsatzgebiet und vieles mehr erfasst, so der Verband.

Über Standardabfragen können Qualitätsindikatoren für spezielle Fragestellungen, wie etwa bestimmte Fachgebiete, Eingriffe oder Diagnosen nachgeschlagen werden. Wissenschaftlern wie Praktikern aus der Qualitätssicherung soll "Quinth" damit eine Rechercheplattform für Forschung, Entwicklung und Anwendung von Konzepten bieten.

Die Datenbank unterstütze außerdem die Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses, die sektorübergreifende Qualitätssicherung zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Schließlich soll "Quinth" auch Anregungen für die Gestaltung von Einzelverträgen und qualitätsorientierten Vergütungskonzepten der Kassen (z. B. integrierte Versorgungs- oder Hausarztverträge) liefern. Die Datenbank ist dabei kein starres System, vielmehr soll "Quinth" durch den Dialog und die Zusammenarbeit mit den Anwendern leben.

Die Datenbank "Quinth" ist über www.gkv-spitzenverband.de zu erreichen.

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