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Klinik-Investitionen

Gut drei Milliarden Euro beim Krankenhauszukunftsfonds angefragt

Mehr als 6000 Anträge auf Förderung von Digitalisierungsvorhaben sind beim Bundesamt für Soziale Sicherung eingegangen.

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Bonn. Beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) sind bis Ende vergangenen Jahres 6076 Anträge auf Unterstützung aus dem Krankenhauszukunftsfonds eingegangen. Laut Mittelung des BAS beläuft sich das angefragte Fördervolumen der Krankenhausträger auf 3,042 Milliarden Euro. Bislang seien 272 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt worden – der Großteil der Anträge ist allerdings erst seit November eingegangen.

Das BAS prüft die Anträge und weist die Mittel den Ländern zu, bis der jeweilige Anteil des Landes an den Fördermitteln aus dem Fonds ausgeschöpft ist. Insgesamt umfasst der Fördertopf ein Volumen von drei Milliarden Euro für Investitionen in eine bessere digitale Infrastruktur, in moderne Notfallkapazitäten und in die Informationssicherheit der Krankenhäuser.

Die große Anzahl der Anträge spiegele das enorme Interesse der Länder und der Krankenhausträger an einer Förderung ihrer Digitalisierungsvorhaben wider, sagte BAS-Präsident Frank Plate. Er sei überzeugt, dass durch diese gezielte Förderung die digitale Modernisierung der deutschen Krankenhäuser einen entscheidenden Schritt nach vorne machen werde, was den den Patienten nicht nur in Zeiten der Pandemie durch eine gesteigerte Qualität ihrer Versorgung zu Gute kommen werde. (bar)

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