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Hängepartie bei Gebäudesanierung scharf kritisiert

MÜNCHEN (dpa). Das Handwerk hat scharfe Kritik an der Hängepartie bei der geplanten Förderung der Gebäudesanierung geübt.

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Die energetische Gebäudesanierung sei der entscheidende Schlüssel zur Energiewende, sagte Bayerns Handwerkspräsident Heinrich Traublinger am Mittwoch bei der Eröffnung der Internationalen Handwerksmesse in München.

Umso unverständlicher sei es, dass die steuerliche Förderung immer noch im Vermittlungsausschuss festhänge. "Potenzielle Investoren warten ab, unsere Betriebe schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge und die Energiewende bleibt auf der Strecke."

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) appellierte an die Länder, das Gesetz schnellstmöglich passieren zu lassen. Der Bund will die energetische Gebäudesanierung von 2012 bis 2014 pro Jahr mit 1,5 Milliarden Euro unterstützen, um alte Häuser besser zu dämmen, moderne Fenster einzubauen und neue Heizkessel zu installieren.

Bei Sanierungskosten von 70.000 Euro könnten, so Berechnungen, mit dem Bonus bis zu 21.000 Euro vom Finanzamt zurückgeholt werden. Einige Länder weigern sich aber, Steuerausfälle zu kompensieren.

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