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Stabilisierungsprogramm

Hartmann nach Gewinnrückgang auf Sparkurs

HEIDENHEIM (ck). Die Hartmann Gruppe startet angesichts des schwierigen Marktumfelds ein Stabilisierungsprogramm. Wie der Heidenheimer Pflegespezialist mitteilte, wurden alle Gesellschaften des Konzerns aufgerufen, kurzfristig Maßnahmen für einen zusätzlichen Ergebnisbeitrag zu definieren.

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Weiterhin auf hohem Niveau verharrende Rohstoffpreise, ein schwacher Euro und die Eurokrise in den südlichen Ländern der Europäischen Union belasteten die Ergebnisentwicklung.

In den ersten sechs Monaten 2012 verbuchte das Unternehmen eigenen Angaben zufolge einen Umsatz von rund 874 Millionen Euro. Das sind 3,4 Prozent mehr als in der gleichen Vorjahreszeit. Der Konzerngewinn verringerte sich allerdings um 6,5 Prozent auf 32,8 Millionen Euro.

Gut liefen die Geschäfte mit Produkten für die Wundbehandlung, postoperative Verbände sowie die Inkontinenzslips MoliCare Mobile. Die höchste Wachstumsrate erzielten OP-Einweginstrumente. Demgegenüber zeigte sich der Umsatz bei Untersuchungshandschuhen rückläufig.

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