Versicherungstipp

Hausrat nicht unter Wert versichern

Veröffentlicht:

KÖLN. Ob edle Kaffeemaschine oder teure Stereoanlage – mit den Jahren sammeln sich in der Wohnung immer mehr Wertgegenstände an. Wer vor längerer Zeit eine Hausratversicherung abgeschlossen hat, sollte seinen Vertrag regelmäßig darauf überprüfen, ob die Versicherungssumme noch genügt.

Ist der Hausrat mehr wert als im Versicherungsvertrag angegeben, wird das "Unterversicherung" genannt. Der Anbieter kann im Schadenfall die Auszahlung kürzen. Hat ein Wohnungsbesitzer etwa einen Hausrat im Wert von 100.000 Euro, die Versicherungssumme liegt aber nur bei 50.000 Euro, ist er zu 50 Prozent unterversichert. Bei einem Schaden von 40.000 Euro bekäme der Kunde so nur anteilig 50 Prozent, also 20.000 Euro ausbezahlt.

Um zu ermitteln, wie hoch die Versicherungssumme tatsächlich liegen sollte, können Verbraucher die einzelnen Gegenstände mit dem jeweiligen Neuwert in einer Liste erfassen und addieren, rät der Versicherer Universa. In neueren Verträgen verzichten die Anbieter allerdings oft auf Abzüge wegen Unterversicherung, wenn pro Quadratmeter mindestens 650 Euro versichert werden. (acg)

Schlagworte:
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Wo lang im Gesundheitswesen? Der SVR Gesundheit und Pflege empfiehlt mehr Richtungspfeile für alle Akteure.

© StefanieBaum / stock.adobe.com

Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege

Gesundheitsweise empfehlen Primärversorgung für alle – und Quotierung der Weiterbildung

„Wenn die Politik Wissenschaftlern sagen würde, wir wollen dieses oder jenes Ergebnis, ist das Propaganda.“ Klaus Überla – hier im Treppenhaus seines Instituts – über Einmischungen aus der Politik.

© Patty Varasano für die Ärzte Zeitung

Interview

STIKO-Chef Überla: RSV-Empfehlung kommt wohl bis Sommer

Dr. Iris Dötsch Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin und Ernährungsmedizinerin hat die Hauptstadtdiabetologinnen, eines neues Netzwerk für Frauen in der Diabetologie, gegründet.

© snyGGG / stock.adobe.com

Hauptstadtdiabetologinnen

Ein Netzwerk für Diabetologinnen