Klinik-Management

Hebammenverband sieht Freiberufliche vor dem Aus

Veröffentlicht:

KARLSRUHE (mn). Unbezahlbare Haftpflichtprämien, die zum 1. Juli eine Höhe von 3689 Euro erreichen sollen, bedrohen die Existenz der Hebammen. Durch die steigende Prämie - bei stagnierenden Einnahmen - werden freiberufliche Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt, so Martina Klenk, Präsidentin des Hebammenverbandes. Die flächendeckende Versorgung könne dann nicht mehr sichergestellt werden. Verhandlungen des Verbandes mit den Krankenkassen über einen "Ausgleich der Haftpflichtprämienerhöhung" seien jedoch gescheitert. Die Kassen seien nicht bereit, die Vergütung auf ein Niveau anzuheben, das die gestiegenen Prämien kompensieren könnte, so Klenk.

Mehr zum Thema

Landtagswahl

Gesundheits-Visionen für Rheinland-Pfalz

Programm zur Bundestagswahl

Was die SPD im Gesundheitssystem gerne verändern würde

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ein Gesetz soll Ärzte großzügiger für entgangene Leistungen durch die Corona-Pandemie entschädigen.

Ausgleichszahlungen für Ärzte

Gesundheitsausschuss spannt Corona-Schutzschirm weiter auf