Medizinstudium

Hessen setzt auf Alternative zur Abi-Note

Veröffentlicht:

Wiesbaden. Der hessische Landtag hat ein Gesetz über einen geänderten Zugang zum Medizinstudium beschossen. Dies war notwendig geworden, nachdem sich die Bundesländer im Frühjahr auf einen Staatsvertrag diesbezüglich geeinigt hatten. Vorausgegangen war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2017, die Verteilung der Studienplätze müsse sich mehr an der Eignung orientieren.

Im Staatsvertrag wurde eine Quote von zehn Prozent eingeführt, die von schulnotenunabhängigen Auswahlkriterien bestimmt wird. „Wir hätten hier gern einen höheren Anteil gesehen und nutzen daher im Landesgesetz die Möglichkeit, nach der weitere bis zu 15 Prozent der im Auswahlverfahren der Hochschulen vergebenen Plätze ohne Berücksichtigung der Abiturnote verteilt werden können“, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne). Die Kriterien sollen die Hochschulen selbst festlegen.

Die im Koalitionsvertrag von Schwarz-Grün grundsätzlich vereinbarte Landarztquote ist damit noch nicht beschlossen. (bar)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel zum MFA-Tarif

Nicht auf Palliativstation

Lesetipps
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Tag der Seltenen Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Eine Koloskopie

© Kzenon / stock.adobe.com

Nutzen-Risiko-Evaluation

Familiär gehäufter Darmkrebs: Screening ab 30 sinnvoll