Hannover Messe

High-Tech im Dienste des Patientenwohls

Die weltgrößte Industriemesse in Hannover ist auch eine Bühne für MedtTech-Innovationen.

Veröffentlicht: 25.04.2016, 17:22 Uhr

HANNOVER. Die Medizintechnik ist auch in diesem Jahr eine feste Bestandsgröße der weltweit größten Industrieausstellung Hannover Messe.

So präsentiert sich zum Beispiel die TU9, eine Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland mit der RWTH Aachen, den TU Berlin, Braunschweig, Darmstadt, Dresden und München, der Leibniz Universität Hannover, dem Karlsruher Institut für Technologie sowie der Universität Stuttgart.

Gezeigt wird in Hannover unter anderem das kurz vor der Marktreife stehende Projekt Perturmed. Dies entstand laut TU9 aus einer innovativen Idee zur Entwicklung eines Trainingsgeräts für ein reaktives Gleichgewichtstraining.

Störreize für posturale Ausgleichsreaktionen

Zum Einsatz komme hierbei ein Aktiv ansteuerbares Trainingsgerät, das mittels Perturbation einer schwingenden Plattform Störreize appliziere. Diese Störreize brächten die Menschen, welche auf dieser Plattform stehen, aus dem Gleichgewicht und lösten dadurch posturale Ausgleichsreaktionen aus.

Mit einem solchen Gerät könnten demnach Situationen, welche zu Stürzen führen, realitätsnah simuliert und die dafür nötigen Ausgleichsreaktionen unter kontrollierten Trainingsbedingungen provoziert und trainiert werden, heißt es.

Das "Internet of Things" (IoT) ist in zehn Jahren da. Dies sagen 72 Prozent der Mitgliedsunternehmen des VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik , die der Technologieverband für den "VDE-Trendreport 2016 Internet of Things / Industrie 4.0" anlässlich der Hannover Messe befragte.

Jeder Dritte prognostiziert Mehrwert

59 Prozent der Unternehmen sind davon überzeugt, dass IoT die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes stärkt. Für die Befragten profitieren von den verknüpften Strukturen des IoT laut VDE vor allem die Dienstleistungssektoren (52 Prozent), der Maschinen- und Anlagen- sowie der Automobilbau (je 49 Prozent).

Etwa jeder Dritte prognostiziert einen deutlichen Mehrwert für die Medizintechnik, Elektroindustrie, IKT- und Energiebranche. (maw)

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