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Diabetes-Versorgung

IKK classic und DITG schließen Vertrag

An einem neuen, bundesweiten Versorgungsvertrag für Typ-2-Diabetiker können Hausärzte und Diabetologen teilnehmen. Vorgesehen ist unter anderem eine telemedizinische Betreuung.

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Düsseldorf. Die IKK classic und das Deutsche Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG) haben einen bundesweiten Vertrag zur besseren Versorgung von Versicherten mit Diabetes Typ 2 abgeschlossen. Kernpunkt ist die telemedizinische Betreuung der Patienten durch diabetologische Schwerpunktpraxen, die vom DITG als telemedizinische Zentren (TMZ) zertifiziert wurden.

Sie arbeiten mit dem „Telemedizinischen Lebensstil-Interventions-Programm für Typ-2-Diabetiker“ (TeLiPro).

Es handelt sich um einen Vertrag zur besonderen Versorgung nach Paragraf 140a Sozialgesetzbuch V. Er tritt am 1. Januar 2020 in Kraft. Hausärzte können die Patienten lediglich einschreiben und sie ergänzend zu TeLiPro versorgen. Dasselbe gilt für Schwerpunktpraxen, die sich nicht zertifizieren lassen. Die Zertifizierung kostet rund 500 Euro inklusive der Ausbildung von zwei Diabetesberaterinnen oder -assistentinnen zu Coaches. Als TMZ können die Praxen das Coaching und die telemedizinische Betreuung der Diabetiker in ihren Praxen durchführen. Bislang gibt es rund 40 TMZ. Die DITG hat ähnliche Verträge mit den Betriebskrankenkassen Deutsche Bank und B. Braun Melsungen abgeschlossen.

Die IKK classic hat rund 310.000 Versicherte mit Typ 2 Diabetes. Teilnehmen an dem Programm können Patienten mit den gesicherten Diagnosen Diabetes Typ 2 und Adipositas. Bei ihnen darf nach ärztlichem Ermessen keine schwerwiegende anderweitige Erkrankung vorliegen.

Die Kasse hat das digitale Versorgungsprogramm bereits seit Anfang dieses Jahres in Sachsen und Nordrhein im Handwerkerbereich getestet und ist offensichtlich von den Ergebnissen überzeugt. (iss)

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