Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar zum RLV

Interessante Ideen fürs Arzthonorar

Rebekka HöhlVon Rebekka Höhl Veröffentlicht:

Äußerst zaghaft gehen die KVen bislang mit ihrer neu gewonnenen Freiheit in Sachen Honorarverteilung um. Laut Gesetz hätten sie die Verteilungssystematik schon zu Jahresbeginn komplett umwälzen können.

RLV und QZV - die müsste es gar nicht mehr geben. Doch den großen Schritt haben bislang nur wenige gewagt. Etwa Rheinland-Pfalz, das wieder mit Individualbudgets arbeitet.

Eine abwartende Haltung, die aber gar nicht so verkehrt ist. Denn die Mittel, die es zu verteilen gibt, bleiben begrenzt - egal wie viel Spielraum die KVen letztlich bei der Honorarverteilung haben.

Deshalb ist es durchaus richtig, erst einmal zu prüfen, an welchen Stellschrauben der Honorarverteilung gedreht werden kann, ohne eine Fachgruppe oder einzelne Ärzte zu sehr zu benachteiligen.

Momentan sieht es - wenn elf KVen an der alten RLV-Systematik festhalten - zwar stark nach wenig Bewegung aus. Aber die KVen haben durchaus interessante Ideen.

Dass die ein oder andere Ärztevertretung etwa versucht, die Morbidität besser abzubilden und Fallwerte nach Altersgruppen der Patienten zu bilden, kommt der Versorgungsrealität in den Hausarztpraxen schon näher. Von solchen Honorarideen braucht es künftig noch mehr.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: RLV: Schluss mit dem Aufwärtstrend

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kolumne aus Berlin

Die Novelle der GOÄ kommt – echt jetzt?

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Krisenresilienz

Stromausfall in Reutlingen: Eine Ärztin schildert ihre Erfahrungen

Lesetipps
In der Schwangerschaft soll eine medikamentöse Blutdrucktherapie ab Werten 140/90 mmHg initiiert werden.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

Gestationshypertonie und Co.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft: So gehen Sie therapeutisch vor