Radiologie

KVWL verzichtet auf weitere CT-Prüfungen

Radiologen bleibt in Westfalen-Lippe mehr Zeit für Patienten: Die KV verzichtet bis Ende 2014 weiter auf Stichprobenprüfungen in der CT und lobt die gute Dokumentationsarbeit der Ärzte.

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KÖLN. Entlastung für die Radiologen in der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL): Die KVWL verzichtet bis Ende 2014 weiter auf die Stichprobenprüfungen in der Computertomografie (CT).

"Unsere Auswertungen haben erneut gezeigt, dass die Dokumentationsqualität computertomografischer Untersuchungen in Westfalen-Lippe nach wie vor vorbildlich ist", sagt der KVWL-Vorsitzende Dr. Wolfgang-Axel Dryden. Deshalb könne man derzeit auf die Überprüfung der Dokumentationen verzichten.

Die behandelnden Ärzte sollten ihre Zeit lieber für die Patienten als für die Vorlage von Dokumentationsnachweisen verwenden, betont Dryden.

Wegen der geringen Zahl an Beanstandungen verzichtet die KVWL bereits seit Anfang 2011 auf die CT-Dokumentationsprüfungen durch die Qualitätskommission. Die grundsätzliche Verpflichtung der Ärzte zur exakten Dokumentation bleibe aber bestehen, betont die KVWL. (iss)

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