Geld und Vermögen

Kabinett beschließt niedrigeren Rentenbeitrag

BERLIN (dpa). Das Bundeskabinett hat die Senkung des Beitragssatzes in der Rentenversicherung von 19,9 auf 19,6 Prozent beschlossen.

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Die Ermäßigung soll Anfang 2012 wirksam werden und Arbeitnehmern sowie Arbeitgebern gleichermaßen zu gute kommen.

Möglich wird der Schritt durch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt, die bei den Rentenkassen die Beitragseinnahmen sprudeln lässt. Die Beitragssatzsenkung bringt einem Durchschnittsverdiener eine Entlastung von 3,75 Euro im Monat.

Zugleich zeichnet sich ab, dass die Rentner Mitte kommenden Jahres auf eine deutliche Erhöhung zwischen 2,3 Prozent im Westen und 3,2 Prozent im Osten hoffen können.

Nicht profitieren werden von der Senkung des Beitragssatzes Gutverdiener im Westen mit einem Einkommen von mehr als 5600 Euro monatlich.

Sie müssen wegen der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze 2012 sogar geringfügig mehr in die Rentenversicherung einzahlen.

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