Arzneiverordnungen der KV RLP

Kein "aut idem" bei Substitutionsausschluss

Veröffentlicht: 25.10.2018, 09:10 Uhr

MAINZ. Um sicherzugehen, dass ein Arzneimittel nicht substituiert wird, kreuzen Ärzte auf dem Rezept "aut idem" an. Unter Umständen ist das aber nicht sinnvoll. In der Arzneimittelvereinbarung der KV Rheinland-Pfalz wurde zum Beispiel die Einhaltung einer maximalen Aut-idem-Quote für die Fachgruppen aufgenommen.

Bei einer Überprüfung hat die KV RLP festgestellt: Viele Ärzte machen unnötige Aut-idem-Kreuze zum Beispiel bei der Rezeptierung von Schilddrüsenhormonen oder Marcumar. Ärzte sollten überprüfen, ob die verordneten Medikamente auf der Substitutionsausschlussliste stehen, so die KV RLP. Falls ja, belasteten die Ärzte mit ihrem Aut-idem"-Kreuz unnötig ihre Zielquote. (ato)

Mehr zum Thema

Antibiotika 2019

Verordner werden vorsichtiger

BfArM

Entwarnung für Metformin

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ernährungstherapie in der Klinik senkt Mortalität

Mangelernährung

Ernährungstherapie in der Klinik senkt Mortalität

EBM-Reform: Es gibt bereits „geeinte Beschlüsse“

KBV-Chef Dr. Andreas Gassen

EBM-Reform: Es gibt bereits „geeinte Beschlüsse“

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden