Investition

Klinik geht mit Röntgensystem neue Wege

Das neuen Röngtensystem einer Asklepios Klinik ermöglicht Aufnahmen der anderen Art.

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Hamburg. Die Asklepios Kliniken haben mehr als 700.000 Euro in eine moderne hochauflösende Ganzkörper-Röntgenanlage „EOSedge“ investiert. Die Askepios Klinik St. Georg wird damit nach eigener Aussage „als erste Klinik in Deutschland und als zweite in Europa“ das neue Röntgensystem in Betrieb nehmen, das „schnelle und strahlungsreduzierte Untersuchungen“ verspricht.

Das Röntgensystem sei erst Anfang Dezember auf dem Radiologie-Kongress in Chicago (RSNA) vorgestellt worden. Asklepios erwartet die Lieferung der neuen Anlage noch im Laufe dieses Monats. Die Inbetriebnahme sei dann für Anfang kommenden Jahres geplant.

Zum Einsatz komme das EOSedge-System insbesondere zur Beurteilung von Verletzungen, Veränderungen und Deformitäten der Wirbelsäule wie Skoliosen, von Hüft- und Kniegelenken, von Muskel- und Skelettstrukturen sowie von Becken- und Beinfehlstellungen, heißt es. Der Patient befinde sich während der Untersuchung stehend oder sitzend in einem offenen Kabinen-Design. Das Röntgensystem scanne den Körper simultan frontal und lateral und ermögliche somit eine genaue Front- und eine exakte Seitenansicht des muskuloskelettalen Systems.

Mit dem neuen Röntgensystem können Operationen „durch die verbesserte Erfassung der Winkel- und Achsverhältnisse künftig noch viel präziser geplant werden,“ erklärt Dr. Sven Nagel, Chefarzt der Wirbelsäulen- und Skoliosechirurgie der Asklepios Kliniken St. Georg und Wandsbek. Das System verfüge außerdem über eine Technologie, mit der die Strahlendosis während des Scanvorgangs entlang des Patientenkörpers moduliert werde. (eb)

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