Kliniken sollen Zuschläge für CIRS erhalten

KÖLN (iss). Krankenhäuser, die in Fehlermeldesysteme investieren, sollten dafür Zuschläge zu den Fallpauschalen erhalten, und zwar unabhängig davon, ob sie sich für externe oder interne Systeme entscheiden. Dafür plädiert der Vorsitzende des Marburger Bundes (MB) Rudolf Henke.

Veröffentlicht:

In einem Kommentar für die Mitgliederzeitschrift des MB in NRW/Rheinland-Pfalz begrüßt Henke die Absicht der Bundesregierung, Kliniken höhere Zuschläge zuzugestehen, die mit einem einrichtungsübergreifenden Critical Incident Reporting System (CIRS) arbeiten und die dafür festgelegten Anforderungen des Gemeinsamen Bundesausschusses erfüllen.

Die entsprechende Änderung des Krankenhausfinanzierungsgesetzes soll mit dem Patientenrechtegesetz verabschiedet werden. Sowohl der MB als auch die Bundesärztekammer und die KBV hätten dazu positive Stellungnahmen abgegeben, so Henke.

Seiner Meinung nach sollte die Regelung aber ausgeweitet werden. Nicht nur CIRS könne zur Erhöhung der Patientensicherheit und zur Etablierung einer Fehlervermeidungskultur beitragen.

"Mit gut konzipierten internen Fehlermeldesystemen lässt sich sehr wohl ein ähnlicher Effekt erzielen", schreibt er. Vorstellbar sei, die Gewährung des Zuschlags an bestimmte Voraussetzungen zu knüpfen.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Bundessozialgericht

BSG klärt Verjährungsfristen für Krankenhausrechnungen

Urteil

BSG definiert, wann Neugeborenen-Infektion „angeboren“ ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DEGAM-Leitlinie

So sollten Sie bei Schilddrüsenknoten vorgehen

„Demenz-Uhr“ erstellt

Bluttest könnte Alzheimerbeginn vorhersagen

Lesetipps
Ein Arzt füllt einen internationalen Impfpass aus.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Herzinfarkt-Prävention

Diabetes: Grippeimpfung schützt das Herz!

Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?