Landesbasisfallwert

Krankenkassen in Thüringen geben mehr Geld für Klinikbehandlungen

In Thüringen haben sich Kassen und Kliniken auf einen neuen Landesbasisfallwert geeinigt, der ein Plus um 4,36 Prozent gegenüber Vorjahr vorsieht.

Veröffentlicht:

Erfurt. Die Krankenkassen gehen in diesem Jahr von einem Anstieg von knapp 84,7 Millionen Euro bei den Ausgaben für Klinikbehandlungen in Thüringen aus. Zu rechnen sei mit einem Ausgabenvolumen von rund 2,03 Milliarden Euro, teilte der Verband der Ersatzkassen mit.

Kassen und Landeskrankenhausgesellschaft hatten sich in Verhandlungen auf ein Durchschnittshonorar von 4.385 Euro je Behandlungsfall geeinigt, was den Angaben zufolge einem Anstieg von 4,36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Nach den aktuell verfügbaren Zahlen des Statistischen Landesamtes wurden 2023 rund 519.000 Menschen stationär in Thüringer Krankenhäusern behandelt. Das waren deutlich weniger als vor der Corona-Pandemie. 2019 hatte die Zahl noch bei rund 580.000 gelegen. Nur gut 67 Prozent der Krankenhausbetten in Thüringen waren 2023 ausgelastet. (dpa)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Systematisches Review

Kortikosteroide bei schwerer Pneumonie wahrscheinlich nützlich

Lesetipps
Eine Frau fässt sich mit den Händen an die Brust

© Art_Photo / stock.adobe.com

Unterschiede der Geschlechter

Herzinfarkte und Ischämie bei Frauen: Was ist wirklich anders?