AOK Rheinland/Hamburg

Längere Frist für von AvP-Insolvenz betroffene Apotheken

Die AOK Rheinland/ Hamburg will Apotheken, die von der AvP-Pleite betroffen sind, mit verlängerten Fristen die Chance geben, sich zu konsolidieren.

Veröffentlicht: 24.09.2020, 14:37 Uhr

Düsseldorf. Die AOK Rheinland/Hamburg reagiert auf die Insolvenz des Düsseldorfer Apotheken-Rechenzentrums AvP. Bei betroffenen Apotheken stellt die Kasse für die Monate August bis Oktober alle Retaxierungen bis Januar 2021 zurück. Die Kasse bemängelt für diesen Zeitraum also keine Abrechnungen, weil etwa keine ärztliche Verordnung für ein Rezept vorliegt oder andere vertragliche Regelungen nicht beachtet wurden.

„Mit diesem Schritt wollen wir einen Beitrag dazu leisten, dass die betroffenen Apotheken sich konsolidieren können“, sagt Matthias Mohrmann, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg. „Wir haben ein großes Interesse daran, die sehr gute Versorgung in Deutschland durch die Vor-Ort-Apotheken zu erhalten.“ (iss)

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