Fundsache

Lohnenswert: Ein Jahr auf Station

Veröffentlicht:

Auf den ersten Blick schien die 27-Jährige eine dramatische Krankengeschichte zu haben. Innerhalb von drei Jahren war sie insgesamt 32-mal in ein und demselben Krankenhaus in Paderborn, meistens mit den Diagnosen Pneumonie und Meningitis.

Die Klinikaufenthalte summierten sich auf ein ganzes Jahr. Tatsächlich wurde die Frau aber nur ein einziges Mal stationär behandelt. Da sie dafür problemlos Geld von ihrem Krankentagegeldversicherer erhielt, kam sie auf den Geschmack.

Sie reichte immer wieder gefälschte Bescheinigungen ein und kassierte nach einem Bericht der "Neuen Westfälischen" insgesamt 21.214 Euro.

Erst später kam einem Versicherungsmitarbeiter die Sache komisch vor, der Schwindel flog auf. Ein Gericht verurteilte die Frau jetzt zu einer Bewährungsstrafe. Es wertete es als strafmildernd, dass das Unternehmen den Betrug extrem leicht gemacht hatte. (iss)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Dr. Michael Noetel von der Universität Queensland in St. Lucia und sein Team resümieren, dass Sport eine wirksame Behandlung für Depressionen ist, wobei Gehen oder Joggen, Yoga und Krafttraining besser wirken als andere Aktivitäten, insbesondere wenn sie intensiv sind.

© ivanko80 / stock.adobe.com

Metaanalyse

Diese Sportarten können Depressionen lindern