Mehr als 14.000 Betroffene

Mann stellt Namen von HIV-Patienten online

Gegen deren Willen sind die Namen tausender HIV-Patienten an die Öffentlichkeit gelangt. Betroffen von dem Datenleck im Stadtstaat Singapur sind auch viele Ausländer.

Veröffentlicht: 28.01.2019, 09:00 Uhr

SINGAPUR. In Singapur sind durch ein Datenleck die Namen und persönlichen Angaben von mehr als 14.000 HIV-infizierten Patienten an die Öffentlichkeit gelangt. Darunter sind auch die Daten von 8800 Ausländern, wie das Gesundheitsministerium des südostasiatischen Stadtstaats am Montag bestätigte. Zum Motiv wurde zunächst nichts bekannt.

Veröffentlicht wurden die Namen der Patienten, Kontaktdaten, das jeweilige Test-Ergebnis sowie weitere medizinische und persönliche Informationen. Aus welchen Ländern die ausländischen Betroffenen stammen, wurde zunächst nicht bekannt. Das Ministerium äußerte sein Bedauern über das Datenleck. Die Betroffenen würden seit dem Wochenende informiert. (dpa)

Mehr zum Thema
Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Kardiologie

Ist der ICD noch immer ein Lebensretter?

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Neue Datenanalyse

Chloroquin und Co: Geringe Erfolgsaussicht bei COVID-19

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden