Spectaris

MedTech-Verband erwartet Dekade der Innovationen

Das Smartphone, das die Augenwerte misst, und holografische Live-3D-Bildgebung im OP: Der Branchenverband Spectaris sieht Quantensprünge in der Medizintechnik voraus.

Veröffentlicht:

Berlin. Mit dem neuen Jahrzehnt kommen große Innovationen auf die Gesundheitsbranche und Patienten zu. Das zumindest sieht der MedTech-Verband Spectaris so.

Nicht nur die Innovationskraft der Unternehmen, auch die verbesserten staatlichen Förderungsinstrumente, etwa die kommende steuerliche Forschungsförderung, dürften sich laut dem Verband positiv auf neue Technologien auswirken. „Wir können heute schon Trends und Entwicklungen sehen, mit denen unsere Branchen die Welt verändern werden“, zeigt sich der SPECTARIS-Vorstandsvorsitze, Josef May, überzeugt.

In der Augenoptik erwartet der Verband im neuen Jahrzehnt etwa die Messung der Augenwerte mit der Kamera des eigenen Smartphones. Die passende, typgerechte Brillenfassung soll man sich gleich mit auswählen können.

Im OP würden holografische Live-3D-Bildgebungsverfahren immer präziser. Die erzeugten Hologramme könnten künftig sogar berührt und bewegt werden. Aber auch Exoskelette würden stetig weiterentwickelt. Und das smarte Labor 4.0 in der Analysen-, Bio- und Labortechnik verspreche komplett automatisierte Arbeitsprozesse in Laboreinrichtungen. (eb)

Mehr zum Thema

Pharma-Innovationen

Ethikrat thematisiert Anspruch auf faire Arzneimittelpreise

Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Plenardiskussion beim Hauptstadtkongress 2022: „Frauen machen Gesundheit, Männer führen: Wo bleibt Female Empowerment?“ Es diskutierten (von links:) Dr. Christiane Stehle, Tanja Heiß, Emily Troche, Moderatorin Katharina Lutermann, Dr. Susan Niemeyer, Frederike Gramm, Oberin Doreen Fuhr.)

© Rolf Schulten

Wenige weibliche Führungskräfte

Wie kommt das Gesundheitswesen zu mehr Chefinnen?