Direkt zum Inhaltsbereich

Pharmabranche plant

Mehr Präsenz in neuen Märkten

Veröffentlicht:

MÜNCHEN. Die Wachstumshoffnungen der internationalen Pharmabranche richten sich schon seit längerem auf die Schwellenmärkte.

Nachdem die Marktbearbeitung in der Vergangenheit nicht immer ganz so erfolgreich verlief, wie erhofft, setzten die Unternehmen jetzt stärker auf regionale Präsenz.

Das ist eines der Resultate einer aktuellen Befragung von Entscheidungsträgern großer Pharmafirmen ("Emerging Markets 2.0"). Verfasser der Studie ist die Strategieberatung Booz & Company.

BRICMT-Länder im Fokus

Demnach rechnet rund die Hälfte der Befragten damit, bis 2018 mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes in aufstrebenden Märkten zu erwirtschaften.

Das Interesse gilt vor allem den so genannten BRICMT-Ländern - Brasilien, Russland, Indien, China, Mexiko und der Türkei - in denen voraussichtlich am ehesten wachsende Kaufkraft mit der Zunahme von Wohlstandskrankheiten Schritt hält.

Die Befragung habe einen "eindeutigen Trend" ergeben, in diesen Ländern eigene Vertriebsstrukturen aufbauen zu wollen sowie Pharmaforschung, -entwicklung und -fertigung vor Ort zu forcieren.

Allerdings konzedieren die Manager auch gewisse Risiken für ihre Investments in Schwellenländern: Jeweils zwei Drittel nennen etwa die mangelhafte Finanzierung von Gesundheitsleistungen durch die öffentliche Hand oder eine schlechte beziehungsweise fehlende Infrastruktur. (cw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Oktober-Sitzung des CHMP

Neuer oraler GLP1-Agonist in den Startlöchern

Das könnte Sie auch interessieren
An der Frankfurt School of Finance & Management im Norden der Mainmetropole wird auch in diesem Jahr der Tag der Privatmedizin 2026 ausgerichtet. Die Veranstaltung ist für den 21. November angesetzt. (Archivbild)

© Frankfurt School of Finance & Management

Update

Praxiswissen und Innovation

Privatmedizin: Anregungen für die Praxis in Frankfurt am 21. November

Logo Cardisio

© Cardisio

Cardisio

Cardisiographie mit LVEF-Erkennung

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Esteban Roman Garcia hat einen modernen OP eingerichtet, mit allen erforderlichen Geräten, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen.

© privat

Praxismanagement

Arzt und Unternehmer: Chirurg in Ostwestfalen auf Expansionskurs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: dem Finanzdienstleister MLP SE, Wiesloch
Logo vom ÄrzteTag extra der Ärzte Zeitung mit dem Porträt des Podcast-Gesprächspartners Reinhard Pfingsten von der apoBank

© apoBank

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie können Ärztinnen und Ärzte das neue Altersvorsorgedepot für den Ruhestand nutzen, Herr Pfingsten?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deutscher Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinien-Update

Welcher Kompressionsstrumpf ist der richtige?

Lesetipps
Farbige Röntgenaufnahme der Lendenwirbelsäule mit einem Kompressionsbruch

© ALAIN POL / Science Photo Library

Risikopatienten identifizieren

Osteoporose: So verhindern Sie die (nächste) Fraktur

Group of people over vintage colors background smiling with hands on chest with closed eyes and grateful gesture on face. Health concept.

© Krakenimages.com / stock.adobe.com

Diskriminierung

Rassismus in der Hausarztpraxis: Warum Hinschauen die Versorgung verbessert