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Millionen-Entschädigung für 14 Jahre Koma

TURIN (dpa). Der Mutter einer seit 24 Jahren im Koma liegenden Italienerin ist eine Millionen-Entschädigung zugesprochen worden, weil ihre Tochter nach einer Impfung falsch behandelt worden ist.

Veröffentlicht:

Das Berufungsgericht von Turin verurteilte die zuständige Region Piemont am Freitag zur Zahlung von 1,8 Millionen Euro. Es soll die höchste je in Italien zugesprochene Entschädigung für einen ärztlichen Fehler nach einer Impfung sein.

Das damals fünfjährige Mädchen hatte 1988 nach der Impfung hohes Fieber, Schmerzen und Durchfall bekommen, war aber nicht dagegen behandelt worden, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Das Mädchen, heute eine 29-jährige Frau, fiel ins Koma.

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