DEGAM-Tagung

Millionen-Förderung für hausärztliche Versorgungsforschung

Veröffentlicht: 12.09.2019, 16:03 Uhr

Erlangen. Die Versorgungsforschung in der Allgemeinmedizin könnte künftig einen Boom erleben. Für die bundesweite Vernetzung ihrer hausärztlichen Forschungspraxen wird das Bundesforschungsministerium ab Februar 2020 „einen zweistelligen Millionenbetrag“ zur Verfügung stellen. Das kündigte die scheidende DEGAM-Präsidentin Professor Erika Baum am Donnerstag in Erlangen zum Auftakt der Jahrestagung der Fachgesellschaft an. Auch eine Koordinierungsstelle soll eingerichtet werden, voraussichtlich bei der DEGAM-Stiftung für Allgemeinmedizin (DESAM). Zunächst sollten die Praxen „fit gemacht werden“, damit sie regelmäßig Versorgungsdaten erheben und für Forschungsprojekte bereitstellen können. Die größte Herausforderung derzeit ist laut Baum, dass in den Praxen sehr viele unterschiedliche Softwaresysteme eingesetzt werden. Da sei es mitunter sehr schwierig „Daten herauszukriegen“. Daher fordere die DEGAM einheitliche Schnittstellen. Auf die Einführung der elektronischen Patientenakte könnte hier in Zukunft helfen. Danach wird für die Fachgesellschaft auch Big Data zu einem Thema werden. „Das ist auf dem Weg“, so Kongresspräsident Professor Thomas Kühleinaus Erlangen am Donnerstag. (nös)

Mehr zum Thema

Zwei aktuelle Urteile

Zulassungsentzug – BSG bleibt hart

Tipps für die Abrechnung

So verschenken Ärzte bei Privatpatienten kein Geld mehr

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Flughafen-Malaria am Frankfurter Airport

Zwei erkrankte Männer

Flughafen-Malaria am Frankfurter Airport

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden