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Medizintourismus

Millionen für Patienten am Meer

Auf der Ostseeinsel Rügen soll ein millionenschweres Resort die Gesundheit etwa von Patienten mit Herz- oder Rückenleiden fördern.

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GÖHREN. In Mecklenburg-Vorpommern wird kräftig in Gesundheitstourismus investiert: Eine 20 Millionen Euro teure Einrichtung auf der Insel Rügen soll therapeutische Anwendungen in den Bereichen Herz-Kreislauf, Bewegungsapparat, Adipositas und Psychosomatik bieten. Für das „Santé Royale Gesundheitsresort Rügen“ sind insgesamt 125 Zimmer und Suiten auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern geplant.

„Das Resort will mit spezialisierten Angeboten die aktive Gesundheitsvorsorge im Urlaub fördern. Gäste erhalten die Möglichkeit, mit Hilfe von Gesundheitspaketen die wohltuende, gesundheitsfördernde und stressreduzierende Wirkung der Ostsee zu nutzen“, warb Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) für die Einrichtung, für die er selbst den ersten Spatenstich setzte. Glawe warb zu diesem Anlass dafür, den Gesundheitstourismus im Nordosten auszubauen. Um Wellness und Gesundheitsförderung stärker zu verbinden, sind aus seiner Sicht mehr Kooperationen von Unternehmen erforderlich.

Eigner des Resorts ist die Gesundheits-Vital-Resort Rügen GmbH. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert den Bau mit rund 2,5 Millionen Euro. Die Kunden sollen aus den vier genannten therapeutischen Bereichen individuelle Pakete wählen können, die sie mit Verpflegung und Unterbringung kombinieren. Ergänzend dazu werden in einem „Medical Center“ genannten Trakt Massagen, Osteopathie und manuelle Therapie angeboten. Auch ein Cardio-Fitness-Bereich soll entstehen.

Rügen verzeichnet laut Angaben des Wirtschaftsministeriums jährlich rund 6,4 Millionen Übernachtungen von Touristen. Das Ostseebad Göhren, auf der Rügener Halbinsel Mönchgut gelegen, kam als Seebad und Kneipp-Kurort im vergangenen Jahr auf rund 470.000 Übernachtungen. (di)

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