COVID-19

Moderna erwartet Daten zur Kinderimpfung im März

Wer hat die Nase vorn im Wettlauf um einen COVID-Impfstoff für Kleinkinder? Moderna sieht sich keineswegs schon abgehängt.

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Washington. Der US-Hersteller Moderna rechnet im März mit den Ergebnissen seiner klinischen Studie zum Corona-Impfstoff für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. Falls die Daten und Gespräche mit der Aufsichtsbehörde FDA positiv ausfielen, könnte Moderna sich dann für die Impfung um eine Notfallzulassung bemühen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die anderen Hersteller eines mRNA-Impfstoffs, BioNTech und Pfizer, hatten Mitte Dezember erklärt, sie rechneten damit, für die Altersgruppen von sechs Monaten bis zu fünf Jahren „im ersten Halbjahr 2022“ eine Notfallzulassung beantragen zu können. Viele US-Experten rechnen im Lauf des ersten Halbjahres mit einer Notfallzulassung für einen Impfstoff für Kleinkinder ab zwei Jahren.

Das BioNTech/Pfizer-Präparat (Comirnaty®) ist in den USA bereits für Kinder ab fünf Jahren zugelassen, die Impfstoffe von Moderna und Johnson & Johnson hingegen bislang nur für Erwachsene. Moderna hat in den USA bereits eine Notfallzulassung für die Altersgruppe von 12 bis 18 Jahren beantragt. Die FDA verlangte im vergangenen Oktober aber zusätzliche Daten vom Hersteller und hat deshalb noch nicht über den Antrag auf Indikationserweiterung für diese Altersgruppe entschieden. (dpa)

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