Psychosoziale Medizin

Neues Zentrum am Klinikum Itzehoe

Veröffentlicht:

ITZEHOE. 18 Millionen Euro wird ein neues Zentrum für Psychosoziale Medizin am Klinikum Itzehoe kosten, für das jetzt die Bauarbeiten starteten. Das Land Schleswig-Holstein steuert zum Neubau 12,1 Millionen Euro bei.

Nach Angaben von Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler handelt es sich bei dem Vorhaben um das größte Projekt seit dem Bau des Klinikums vor 40 Jahren.

Ziegler erwartet nach Fertigstellung im Jahr 2018 einen "Leuchtturm der Psychiatrie", in dem laut Chefarzt Professor Arno Deister nach einem neuen Konzept gearbeitet werden soll: Es werde ein offenes Gebäude mit viel öffentlichem Raum entstehen. Damit solle die für die Patienten wichtige Teilhabe an der Gesellschaft symbolisiert werden.

Mit Ausnahme eines Intensivtraktes mit zehn Betten wird es keine klassischen Stationen mehr geben. Das Gebäude wird in die Bereiche Schlafen, Wohnen, Behandlung und Begegnung aufgeteilt. Die Patienten nutzen die Bereiche nach ihrem persönlichen Bedarf.

Nach Angaben Deisters wird bislang in keiner weiteren Psychiatrie in Deutschland so konsequent nach diesem Konzept gearbeitet. (di)

Mehr zum Thema

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Neues Allergiezentrum am UKSH in Kiel

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Hämatologe gibt Tipps

Krebspatienten impfen: Das gilt es zu beachten

Lesetipps
Eine pulmonale Beteiligung bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) kann sich mit Stridor, Husten, Dyspnoe und Auswurf manifestieren. Sie zeigt in der Lungenfunktionsprüfung meist ein obstruktives Muster.

© Sebastian Kaulitzki / stock.adobe.com

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Wenn der entzündete Darm auf die Lunge geht

Klinisch ist die Herausforderung bei der IgA-Nephropathie ihr variabler Verlauf. In den meisten Fällen macht sie keine großen Probleme. Bei einem Teil der Patienten verläuft sie chronisch aktiv, und einige wenige erleiden katastrophale Verläufe, die anderen, schweren Glomerulonephritiden nicht nachstehen.

© reineg / stock.adobe.com

Glomerulonephitiden

IgA-Nephropathie: Das Ziel ist die Null