Gehaltsvergleich

Oberärzte weiter in der Pole-Position

Unter den angestellten Akademikern verdienen Oberärzte im Median 117.545 Euro jährlich.

Veröffentlicht:
Wie voll der monatliche Geldtopf ist, schwankt sowohl unter Akademikern wie Nicht-Akademikern stark.

Wie voll der monatliche Geldtopf ist, schwankt sowohl unter Akademikern wie Nicht-Akademikern stark.

© Tatjana Balzer - stock.adobe.com

Hamburg. Das Medizinstudium lohnt sich in der Regel noch immer – auch in finanzieller Hinsicht. Wie eine aktuelle Auswertung des nach eigenen Angaben führenden deutschen Gehaltsportals gehalt.de ergeben hat, erzielen angestellte Oberärzte ohne Personalverantwortung im Rahmen einer 40-Stunden-Woche im Median einen Bruttojahresverdienst in Höhe von 117.545 Euro und führen damit – wie in den vergangenen Jahren – die Liste der Top-Ten-Berufe für angestellte Akademiker an. Im vergangenen Jahr kamen die angestellten Oberärzte im Median noch auf ein Bruttojahresverdienst in Höhe von 115.317 Euro.

Insgesamt habe das Portal 224.385 Datensätze zu den unterschiedlichsten Berufsgruppen untersucht. Auf Rang zwei bei den angestellten Akademikern folgen den Oberärzten die Fondsmanager mit im Median 86.434 Euro Bruttojahresverdienst – vor Account-Managern (81.104 Euro) und Fachärzten (80.537 Euro).

Unter den zehn „Flop-Berufen“ für Akademiker finden sich keine aus dem Bereich des Gesundheitswesens.

Anders sieht das allerdings bei den nicht-akademischen Stelleninhabern aus. Hier belegen Physiotherapeuten mit einem Medianwert von 28.861 Euro den zehnten Platz vor Pflegepersonal (28.614 Euro) sowie den Zahnarzthelfern (27.932 Euro).

Den geringsten Jahresbruttoverdienst erzielen laut Auswertung bei den Nicht-Akademikern Restaurant- und Küchenhelfer mit einem Medianwert von 22.033 Euro. Hier können Menschen auch ohne Ausbildung arbeiten, sodass das Gehaltsgefüge entsprechend geringer ausfällt, kommentiert das Portal gehalt.de. Bei den Akademikern kommen die Grafiker am schlechtesten weg – mit einem Medianwert von 34.194 Euro Jahresbruttoverdienst.

Bei den Top-Ten-Berufen für Nicht-Akademiker führen Regionalverkaufsleiter mit 73.053 Euro Bruttojahresverdienst die Liste an, gefolgt von Pharma-Referenten mit 68.558 Euro. (maw)

Mehr zum Thema

Finanzierung der Telematikinfrastruktur

Streit um TI-Pauschale: KBV zieht Eilantrag zurück

Im parlamentarischen Verfahren

Medizinische Versorgungszentren: Lauterbach will Investoren verbieten

Das könnte Sie auch interessieren
Verschiedene Gesichter

© Robert Kneschke / stock.adobe.com / generated with AI

Seltene Erkrankungen

GestaltMatcher – Per Gesichtsanalyse zur Orphan Disease-Diagnose

Künstliche Intelligenz gilt auch in der Medizin als Schlüsseltechnologie, mit deren Hilfe zum Beispiel onkologische Erkrankungen stärker personalisiert adressiert werden könnten.

© Kanisorn / stock.adobe.com

EFI-Jahresgutachten 2024 übergeben

KI: Harter Wettbewerb auch in der Medizin

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Zwei Ärzteverbände positionieren sich

MEDI und ze:roPraxen wollen mit Klinik-Kauf MVZ-Optionen erweitern

Lesetipps
Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird

Mehrkosten für die Entbudgetierung der hausärztlichen Versorgung seien Investition in den Erhalt der Praxen, betont Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. 

© Michael Kappeler / dpa

Kabinett winkt GVSG durch

Lauterbach macht Hausarztpraxen Mut: „Jede Leistung wird bezahlt“

Brücke zwischen zwei Steilklippen. Auf der Brücke stehen zwei Menschen.

© Usman / stock.adobe.com

Aktuelle Forschung

Antikörper – die Verkuppler der Krebsmedizin