Gehaltsvergleich

Oberärzte weiter in der Pole-Position

Unter den angestellten Akademikern verdienen Oberärzte im Median 117.545 Euro jährlich.

Veröffentlicht: 07.08.2019, 13:16 Uhr
Oberärzte weiter in der Pole-Position

Wie voll der monatliche Geldtopf ist, schwankt sowohl unter Akademikern wie Nicht-Akademikern stark.

© Tatjana Balzer - stock.adobe.com

Hamburg. Das Medizinstudium lohnt sich in der Regel noch immer – auch in finanzieller Hinsicht. Wie eine aktuelle Auswertung des nach eigenen Angaben führenden deutschen Gehaltsportals gehalt.de ergeben hat, erzielen angestellte Oberärzte ohne Personalverantwortung im Rahmen einer 40-Stunden-Woche im Median einen Bruttojahresverdienst in Höhe von 117.545 Euro und führen damit – wie in den vergangenen Jahren – die Liste der Top-Ten-Berufe für angestellte Akademiker an. Im vergangenen Jahr kamen die angestellten Oberärzte im Median noch auf ein Bruttojahresverdienst in Höhe von 115.317 Euro.

Insgesamt habe das Portal 224.385 Datensätze zu den unterschiedlichsten Berufsgruppen untersucht. Auf Rang zwei bei den angestellten Akademikern folgen den Oberärzten die Fondsmanager mit im Median 86.434 Euro Bruttojahresverdienst – vor Account-Managern (81.104 Euro) und Fachärzten (80.537 Euro).

Unter den zehn „Flop-Berufen“ für Akademiker finden sich keine aus dem Bereich des Gesundheitswesens.

Anders sieht das allerdings bei den nicht-akademischen Stelleninhabern aus. Hier belegen Physiotherapeuten mit einem Medianwert von 28.861 Euro den zehnten Platz vor Pflegepersonal (28.614 Euro) sowie den Zahnarzthelfern (27.932 Euro).

Den geringsten Jahresbruttoverdienst erzielen laut Auswertung bei den Nicht-Akademikern Restaurant- und Küchenhelfer mit einem Medianwert von 22.033 Euro. Hier können Menschen auch ohne Ausbildung arbeiten, sodass das Gehaltsgefüge entsprechend geringer ausfällt, kommentiert das Portal gehalt.de. Bei den Akademikern kommen die Grafiker am schlechtesten weg – mit einem Medianwert von 34.194 Euro Jahresbruttoverdienst.

Bei den Top-Ten-Berufen für Nicht-Akademiker führen Regionalverkaufsleiter mit 73.053 Euro Bruttojahresverdienst die Liste an, gefolgt von Pharma-Referenten mit 68.558 Euro. (maw)

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