Plus bei Sachkosten als Treiber

Orientierungswert für Krankenhäuser steigt deutlich auf 6,95 Prozent

Veröffentlicht:

Wiesbaden. Der Orientierungswert für Krankenhäuser steigt auf 6,95 Prozent für das 2. Halbjahr 2023 und das 1. Halbjahr 2024. Das geht aus einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes im Bundesanzeiger vom Wochenende hervor. Er liegt damit deutlich über dem des Vorjahreszeitraumes, als er 6,07 Prozent betrug. Im Zeitraum 2021/2022 betrug er 2,37 Prozent.

Maßgeblich getrieben wird der Zuwachs durch die Steigerung bei den Sachkosten (Teilorientierungswert 10,42 Prozent). Für die Personalkosten liegt der Teilorientierungswert bei 3,94 Prozent. Die Orientierungswerte sollen die durchschnittliche jährliche Veränderungsrate bei den Krankenhauskosten im Zeitraum von zwei Halbjahren (Juli bis Juni) angeben.

Da der Orientierungswert deutlich über der Grundlohnrate von derzeit 4,22 Prozent liegt, müssen die Vertragspartner auf Bundesebene den sogenannten Veränderungswert für die DRG-Leistungen verhandeln. Dafür haben sie bis Ende Oktober Zeit. Für 2022/23 lag der Veränderungswert bei 4,32 Prozent. Die für diese Berechnung nötige Veränderungsrate hatte des Bundesgesundheitsministerium im September mit 4,22 Prozent festgelegt. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Medizinische Hochschule Hannover zeigte Mediziner an

Klinik-Arzt wegen Mordverdachts in U-Haft

Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Versteckte Zucker

Wie Fruktose den Nieren schadet

Lesetipps
Urinprobe für Harnsäuretests im Labor zur Feststellung von Anomalien im Urin.

© kittisak / stock.adobe.com

Treat-to-Target-Strategie

Gicht: Mit der Harnsäure sinkt auch das kardiovaskuläre Risiko