Der Thrombocheck dient zur Selbstkontrolle mechanischer Herzklappen durch den Patienten. Dazu hält der Patient das handgroße Gerät täglich für eine Minute vor die Brust, damit dieses die Geräusche der Herzklappenflügel kontrollieren kann.

Schon wenn sich geringe thrombotische Ablagerungen an der mechanischen Herzklappe bilden, wird das Geräusch gedämpft. Solche Abweichungen sind für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar, werden aber von einem Signalprozessor im Gerät registriert und führen zu einer Warnmeldung schon in der Entstehungsphase eines Blutgerinnsels. Der Patient kann sich frühzeitig in ärztliche Behandlung begeben und möglichen Folgen vorbeugen.

Das Gerät ist nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung der ärztlichen Nachsorge gedacht und muss vom Patienten selbst bezahlt werden. Der Kaufpreis beträgt 799 Euro, die Miete 9,50 Euro monatlich. Vor der Inbetriebnahme ist eine Kalibrierung durch den betreuenden Kardiologen notwendig, der dafür von Cardiosignal 30 Euro bekommt. Den Thrombocheck nutzen rund 1000 Patienten im In- und Ausland. Konkurrenzprodukte gibt es nach Herstellerangaben noch nicht. (di)

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