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Pharmaverbände BAH und BPI kommen erneut nicht zusammen

Auch im zweiten Anlauf ist ein Zusammenschluss der beiden Pharmaverbände BAH und BPI, die gleichermaßen die Interessen mittelständischer Anbieter vertreten, gescheitert.

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Berlin. Die Mitte April angekündigte Fusion der beiden Pharmaverbände BAH (Bundesverband der Arzneimittelhersteller) und BPI (Bundesverband der pharmazeutischen Industrie) ist abgeblasen. Der BAH gab am späten Dienstag Nachmittag bekannt, 86 Prozent seiner Mitgliedsunternehmen hätten für den Zusammenschluss votiert.

Der BPI erklärte, auch unter den Delegierten seiner heutigen Hauptversammlung habe es zwar eine „deutliche Mehrheit“ für den Antrag gegeben. Jedoch sei das gesetzlich notwendige Quorum von 75 Prozent nicht erreicht worden.

Der BPI-Vorsitzende Dr. Hans Georg Feldmeier (Dermapharm AG) sei daraufhin mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Feldmeier war Anfang Dezember 2020 an die Verbandspitze gewählt worden.

„Wir sind enttäuscht, dass wir diese historische Chance trotz der sehr vertrauensvollen Zusammenarbeit der letzten Monate nicht nutzen konnten“, kommentiert Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender des BAH, das Scheitern der Anbahnung. Man werde aber „mit dem BPI weiterhin intensiv im Gespräch bleiben.“

Beide Verbände repräsentieren vor allem die mittelständische Arzneimittelbranche und hatten sich schon einmal, im Dezember 2019, mit Eheabsichten getragen. Damals kam das Aus nur drei Monate später wegen, wie es seinerzeit hieß, unüberbrückbarer Differenzen in organisatorischen Fragen. (cw)

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