Kuwait

Preis für gesünderes Afrika

Der Al-Sumait Prize for African Development soll unter anderem Forschungen zur Bekämpfung von Aids und Ebola in Afrika ehren.

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KUWAIT CITY. Kuwait macht sich stark für einen afrikanischen Kontinent mit einer verbesserten Gesundheitsversorgung, sichererem Essen und moderner Schulbildung.

Dafür richtet der vorderasiatische Ölstaat auf Initiative des Emirs von Kuwait, Scheich Sabah Al-Ahmad Al-Jaber Al-Sabahden, den insgesamt drei Millionen US-Dollar schweren Al-Sumait Prize for African Development ein.

Der Preis soll einzelne Menschen, aber auch Institutionen ehren, die unter anderem helfen, in Afrika die wirtschaftliche und soziale Entwicklung voranzubringen.

Die zu prämierenden Projekte sollten afrikanischen Staaten auch helfen, Armut, Hunger, Trinkwasserprobleme oder Ungerechtigkeit hinter sich zu lassen. Die jährliche Preisvergabe verlaufe unter der Obhut der Kuwait Foundation for the Advancement of Sciences (KFAS).

Der Bereich Gesundheit umfasse Forschungen zu übertragbaren Krankheiten, die in Afrika prävalent sind, wozu Ebola, Malaria und HIV zählen. Außerdem berücksichtige er auch Konzepte zur Versorgung in abgelegenen Gegenden, wie Wäldern oder Wüsten.

Namensgeber des Preises ist der 1947 geborene und 2013 gestorbene Arzt Dr. Abdul Rahman Al Sumait. Der international ausgebildete Internist und Gastroenterologe gründete die muslimische Nichtregierungsorganisation Direct Aid.

Die Organisation hat nach eigenen Angaben in ganz Afrika mehr als 120 Krankenhäuser und Apotheken sowie 840 Schulen aufgebaut.

Mit in der Preisjury sitzen der erste kuwaitische Vizepremierminister Scheich Sabah Khaled Al-Hamad Al-Sabah, Bill Gates als Co-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation und Dr. Donald Daberuka, der ehemalige Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank. (maw)

Infos zum Preis unter:www.alsumaitprize.org/

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