Ratzeburg: Reha für Angehörige von Demenzkranken

RATZEBURG (di). Ein neues Alzheimer Therapiezentrum in Ratzeburg bietet eine dreiwöchige Reha für pflegende Angehörige von Demenzkranken an.

Veröffentlicht:

Ziel ist, die pflegenden Angehörigen seelisch und körperlich zu stärken, damit sie den Alltag gemeinsam mit ihrem demenzkranken Familienmitglied besser bewältigen.

"Seit Jahren merken wir den gestiegenen Bedarf", sagte der Geschäftsführer des Betreibers Röpersberg-Gruppe, Michael Stark.

Die Reha soll Betroffene aus einem Teufelskreis befreien: Sie möchten sich so lange wie möglich in ihrem Zuhause um den Angehörigen kümmern, kommen aber selbst an einen Punkt, an dem sie körperlich und seelisch überfordert sind.

Für eine Entlastung der Angehörigen, die einen Großteil der Erkrankten rund um die Uhr betreuen, gibt es nach Angaben des Betreibers bislang nur in Süddeutschland vergleichbare Reha-Angebote.

Während des Reha-Aufenthaltes betreut ein Team von Ärzten, Pflegern und Therapeuten die Betroffenen. Für ihre demenzkranken Angehörigen besteht je nach Schwere der Erkrankung die Möglichkeit, ebenfalls im Alzheimer Therapiezentrum oder im benachbarten Pflegehaus betreut zu werden.

Die Verordnung einer psychosomatischen Reha für pflegende Angehörige kann laut Röpersberg-Gruppe über den Hausarzt oder den Facharzt erfolgen, welcher die aus der Belastungssituation resultierende Erkrankung diagnostiziert und den entsprechenden Antrag bei der zuständigen Krankenkasse stellt.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Bundessozialgericht

BSG klärt Verjährungsfristen für Krankenhausrechnungen

Urteil

BSG definiert, wann Neugeborenen-Infektion „angeboren“ ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Arzt in einem weißen Arztkittel spricht mit einem männlichen Patienten über die Ergebnisse der medizinischen Untersuchung und gibt anhand dieser eine Behandlungsempfehlung ab.

© Pcess609 / stock.adobe.com

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Weltkugel mit Viren

© ImageFlow / stock.adobe.com

Review und Leitlinie

Ambulante antivirale COVID-19-Therapie: Was US-Wissenschaftler empfehlen

Das hochintensive Intervalltraining (HIIT) enthält kurze, aber maximale Belastungsphasen mit anschließender kurzer Erholungspause.

© shevtsovy / stock.adobe.com

Prävention kardiometabolischer Risiken

Wie hochintensives Intervalltraining Herz und Lungen stärkt