Universitätsmedizin

Regensburg bekommt Lehrstuhl für Allgemeinmedizin

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Regensburg. Die Einrichtung eines Lehrstuhls für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist beschlossene Sache, mehr als 580.000 Euro wird der Freistaat Bayern einer Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums zufolge im Haushalt 2023 dafür zur Verfügung stellen. Die Ausschreibung der W3-Professor für den Lehrstuhl stehe unmittelbar bevor, heißt es in einer Mitteilung des UKR.

Der Lehrstuhl bildet einen weiteren Schritt, um die allgemeinmedizinische Ausbildung in der Region Ostbayern voranzutreiben: Im März 2022 war der Beschluss gefallen, einen eigenen Medizincampus Niederbayern mit 600 neuen Studienplätzen einzurichten, einem Studiengang unter wissenschaftlicher Federführung der Universität Regensburg. Der Startschuss soll dafür im Semester 2025/26 fallen und die klinische Ausbildung an Krankenhäusern in Niederbayern erfolgen.

Erst im März dieses Jahres war außerdem am Universitätsklinikum Augsburg ein neues Institut für Allgemeinmedizin eröffnet worden. Lehrstühle in Würzburg, Erlangen der LMU und TU München gibt es schon länger. In Regensburg hatte bis dato nur eine Lehr- und Forschungseinheit unter Leitung des Lehrbeauftragten Professor Dr. Carl Rauscher den Fachbereich Allgemeinmedizin abgedeckt.

Lehrstühle für Allgemeinmedizin seien ein wichtiger Faktor, um Medizinstudierende für die hausärztliche Versorgung zu gewinnen, wird der Vorsitzende Dr. Wolfgang Ritter im aktuellen BHÄV-Newsletter zitiert. Nur Regensburg habe noch gefehlt. Jetzt stünde man „kurz vor dem Ziel“. (mic)

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