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Dividendenversprechen

Rhön schüttet weitere Millionen aus

"Deutlich mehr als 60 Prozent" des Konzerngewinns will der Klinikbetreiber Rhön künftig für Dividenden aufwenden. Das kündigte das Unternehmen bei seiner Bilanzpressekonferenz an.

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FRANKFURT/MAIN. Die Rhön-Klinikum AG lockt Anleger mit einem hohen Dividendenversprechen: Künftig sollen "deutlich mehr als 60 Prozent" des Jahresgewinns an die Anteilseigner des privaten Klinikbetreibers ausgeschüttet werden, kündigte Konzernchef Martin Siebert am Freitag bei der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt/Main an.

Eine Einschränkung machte Siebert allerdings: Wenn strategisch wichtige Zukäufe anstehen, kann die Quote niedriger ausfallen.

Derzeit steht nur eine Akquisition auf der Tagesordnung, die Kreisklinik Bad Neustadt. Die Verhandlungen mit dem Landkreis seien bereits sehr weit gediehen, so Siebert. Die Übernahme sei mehr oder weniger nur noch Formsache.

Weitere Zukäufe sind aktuell nicht in Sicht. Zwar beschäftige sich das Management "mit Projekten, die zu uns passen", so Siebert wörtlich. Ein Abschluss sei in diesem Jahr aber nicht zu erwarten.

2014, im Jahr des Klinikverkaufs an die Fresenius-Tochter Helios (wir berichteten), hat Rhön 1,51 Milliarden Euro erlöst. Der Jahresüberschuss beträgt infolge des Helios-Deals 1,23 Milliarden Euro.

Nachdem die Rhön-Aktionäre von dem Verkaufserlös bereits via Aktienrückkauf knapp 1,7 Milliarden Euro erhielten, sollen nun weitere 60 Millionen Euro Dividende ausgeschüttet werden (0,80 Euro je Aktie).

Außerdem ist nach der Hauptversammlung im Juni geplant, nochmals rund 180 Millionen Euro über einen Aktienrückkauf an die Anleger auszukehren.

Die Prognose für 2015, das erste volle Jahr im drastisch verengten Konsolidierungskreis: Der Umsatz soll zwischen 1,08 und 1,12 Milliarden Euro erreichen, der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen (EBITDA) zwischen 145 Millionen und 155 Millionen Euro. (cw)

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