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Rhön-Übernahme

Klinik-Deal endgültig perfekt

Unter Dach und Fach: Fresenius hat den Kauf der Rhön-Kliniken perfekt gemacht. Alle "erforderlichen Regelungen" seien getroffen.

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WIESBADEN/BAD HOMBURG. Die Übernahme von 40 Rhön-Kliniken durch Deutschlands größte Krankenhauskette Helios (Fresenius) ist endgültig perfekt. Nachdem die Stadt Wiesbaden Ende Mai dem Verkauf der Rhön-Anteile an den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) bereits zugestimmt hatte, seien nun alle noch erforderlichen Regelungen getroffen worden, sagte ein Fresenius-Sprecher am Montagabend in Bad Homburg. Fresenius Helios werde die HSK zum 30. Juni konsolidieren.

Die Fresenius-Kliniksparte Helios kauft insgesamt 40 Kliniken und 13 medizinische Versorgungszentren (MVZ) vom Konkurrenten Rhön. Das Bundeskartellamt hatte die bislang größte Übernahme privater Krankenhäuser in Deutschland für eine Kaufsumme von drei Milliarden Euro im Februar genehmigt.

Helios hatte Rhön ursprünglich komplett übernehmen wollen, war dabei aber am Widerstand einiger Konkurrenzunternehmen gescheitert.

Von den 40 übernommenen Kliniken hatte zuletzt nur noch die Zustimmung der hessischen Landeshauptstadt für den Verkauf der HSK ausgestanden. Der Schritt war nötig, weil Wiesbaden 51 Prozent an den Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken hält.

Nach der offiziellen Zustimmung im Mai mussten noch der Verkaufvertrag beurkundet, die Kaufsumme überwiesen und die Helios-Geschäftsführung durch den Aufsichtsrat der HSK bestellt werden. (dpa)

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