Abbau

Rhön streicht Stellen in der Konzernzentrale

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BAD NEUSTADT. Der private Klinikbetreiber Rhön streicht nach dem Verkauf eines Großteils seiner Krankenhäuser an Wettbewerber Helios mehr als die Hälfte der Jobs in der Konzernzentrale.

Laut einer Mitteilung von Montag sollen 130 bis 150 der 220 Arbeitsplätze im unterfränkischen Bad Neustadt abgebaut werden.

Durch den im September angekündigten Verkauf von 43 Kliniken schrumpft Rhön auf ein Drittel seines bisherigen Umsatzes. "Dies macht eine Anpassung der Verwaltungsstrukturen notwendig", heißt es.

Es werde auch betriebsbedingte Kündigungen geben. Diese wolle das Unternehmen aber so gering wie möglich halten.

Rhön-Chef Martin Siebert kündigte an, "die notwendige Personalanpassung verantwortlich, fair und sozialverträglich umsetzen" zu wollen.

Der börsennotierte Konzern hatte sich bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche zuversichtlich gezeigt, bis Ende des Jahres einen Großteil des Verkaufs abzuwickeln.

Das Unternehmen will sich nach dem Milliarden-Deal Siebert zufolge auf spitzenmedizinische Angebote auf dem Niveau der Uni- und Fachkliniken konzentrieren. (dpa)

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