Neun-Monats-Bilanz 2022

Roche bekommt sinkende Corona-Absätze zu spüren

Roche hat sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres gut behauptet. Von derart starken Zuwachsraten wie im Vorjahr – +8,0 Prozent – ist der Schweizer Pharmariese jedoch weit entfernt.

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Basel. Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat sein moderates Wachstum in den ersten neun Monaten 2022 fortgesetzt. Dies ist dem Konzern trotz nachlassender Corona-Umsätze im dritten Quartal geglückt. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt Roche. In den ersten neun Monaten setzte das Unternehmen 47 Milliarden Franken (48 Mrd. Euro) um, ein Plus von 1,0 Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert, wie Roche am Dienstag mitteilte. Zu konstanten Wechselkursen legten die Verkäufe um 2,0 Prozent zu. Damit hat der Konzern im Rahmen der eigenen Zielsetzung abgeschnitten. Das Management hatte für das Gesamtjahr ein Wachstum zwischen stabil bis in den niedrigen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt.

Mit Blick auf die beiden Geschäftsbereiche steuerte die größere Pharmasparte 33,2 Milliarden Franken zum Umsatz bei, was 1,0 Prozent unter Vorjahr liegt. Deutlich geringere Verkäufe von Antikörpern gegen Covid-19 seien durch anhaltend gutes Wachstum sonstiger neuerer Medikamente ausgeglichen worden, hieß es.

In der kleineren Diagnostik-Sparte nahm der Umsatz um 4,0 Prozent auf 13,8 Milliarden Franken zu. Dies sei vor allem einem starken Basisgeschäft zu verdanken gewesen. (dpa)

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