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Roche steckt im Übernahmekampf mit Illumina nicht auf

BASEL (dpa). Der Schweizer Pharmakonzern Roche gibt trotz einer Abfuhr im Ringen um die Übernahme der US-Gentechnikfirma Illumina nicht auf.

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Man sei zwar enttäuscht über die Weigerung der Amerikaner, "substanzielle Gespräche" zu führen, erklärte Roche-Konzernchef Severin Schwan am Mittwoch in Basel.

Eine einvernehmliche Übernahmevereinbarung mit Illumina bleibe aber das Ziel.

Dritter Versuch seit 2007

"Wir stehen jederzeit für die Aufnahme von Gesprächen zur Verfügung", erklärte Schwan. Sein Konzern versucht bereits zum dritten Mal seit 2007, das US-Unternehmen zu übernehmen.

Roche hatte den Aktionären von Illumina am 25. Januar 44,50 Dollar je Aktie geboten. Das entsprach einem Aufschlag von rund 18 Prozent im Vergleich zum letzten Schlusskurs und ergab einen Unternehmenswert von 5,7 Milliarden Dollar.

Ilumina wies Angebot zurück

Am vergangenen Dienstag wies Illumina das Angebot als zu niedrig zurück. Die Illumina-Aktie war nach Bekanntwerden des erneuten Übernahmeversuchs an der US-Börse über das Angebot hinausgeschossen.

Nach Ansicht von Analysten dürfte der Preis für den Schweizer Konzern nicht unbedingt im Vordergrund stehen. Der Pharmariese strebt danach, sein Geschäftsfeld im Gentechnik-Bereich zu erweitern.

Illumina hat auf dem wachsenden Markt der Entschlüsselung menschlichen Erbguts einen Anteil von rund 40 Prozent.

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