Direkt zum Inhaltsbereich

Roche wirft das Handtuch

BASEL (cw). Der Übernahmepoker um den US-Herstellers von Technologien zur Gen-Analyse Illumina hat ein abruptes Ende gefunden: Roche teilte heute mit, seine Offerte zum Erwerb von Illumina-Aktien nicht weiter zu verlängern.

Veröffentlicht:

Das Angebot läuft am 20. April um 18:00 aus. Es war zuvor bereits zwei Mal verlängert und im Zuge dessen von 44,50 Dollar auf 51 Dollar je Anteilsschein aufgestockt worden.

Insgesamt hätte die Transaktion damit einen Wert von 6,8 Milliarden Dollar erreicht, was einem Aufschlag von 88 Prozent auf die Marktkapitalisierung vom 21. Dezember 2011 entspricht.

Das Illumina-Management wies Roches Angebot jedoch immer wieder als zu niedrig zurück. Zudem hatte sich Anfang dieser Woche mit Glass, Lewis & Co bereits der dritte unabhängige US-Berater institutioneller Anleger gegen die Transaktion ausgesprochen.

Bisher ist Roche nur ein Bruchteil der 122 Millionen im Umlauf befindlichen Illumina-Aktien angedient worden.

"Wir sind überzeugt, dass ein Preis über 51 US-Dollar pro Aktie nicht im Interesse der Roche-Aktionäre wäre." begründet Roche-CEO Severin Schwan die Absage an eine Angebotsverlängerung und eine erneute Aufstockung des Übernahmepreises.

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Mai-Sitzung des CHMP

EMA-Experten empfehlen vier Pharma-Innovationen zur europaweiten Zulassung

Frühzeitig an den Nachlass denken

10 typische Fehler beim Schenken und Vererben

Kooperation | In Kooperation mit: der Merkur Privatbank
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

© Springer Medizin Verlag

Unternehmen im Fokus

Patientenzentrierter Ansatz und europäische Produktion

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Apps auf Rezept im Visier

Schutz vor Regress bei der DiGA-Verordnung

Digitalisierung

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Lesetipps
Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?

Jörg Schelling

© Foto: Matthias Balk

Hantavirus und Ebolavirus

Was Patienten brauchen, die Sorge vor einem neuen Virusausbruch haben

Ein Arzt arbeitet mit einer KI-Anwendung.

© Deemerwha studio / stock.adobe.com

Von DiGA bis Chatbot

Wie KI hilft, die rheumatologische Versorgung zu verbessern