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MERS-Virus

Saudische Klinik schließt Notaufnahme

Am MERS-Coronavirus erkrankte Pflegekräfte treiben Saudi-Arabien um: In Dschidda ist deswegen jetzt eine Notaufnahme geschlossen worden.

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DSCHIDDA. In der saudi-arabischen Stadt Dschidda ist das MERS-Coronavirus (MERS-CoV) nach Medienberichten bei elf Mitarbeitern verschiedener Krankenhäuser entdeckt worden.

Die "Saudi Gazette" meldete am Dienstag, die Notaufnahme des König-Fahd-Krankenhauses sei geschlossen worden, nachdem das "Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus" allein dort bei vier von 16 Beschäftigten nachgewiesen worden sei.

Durch das Virus, das sich bisher vor allem auf der arabischen Halbinsel verbreitet, sind in Saudi-Arabien seit 2012 bereits 66 Menschen gestorben. Am vergangenen Samstag war ein junger Krankenpfleger gestorben, der im König-Abdulasis-Krankenhaus in Dschidda gearbeitet hatte.

Die saudische Nachrichtenwebsite "Sabq" schreibt, das Schweigen der Behörden zu den jüngsten MERS-CoV-Fällen in Dschidda habe in der Küstenstadt große Sorgen über das Ausmaß der Gefahr aufkommen lassen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das neue Coronavirus, das unter anderem schwere Pneumonien verursachen kann, als sehr gefährlich eingestuft. Das Virus ist ein enger Verwandter des Sars-Erregers, durch den vor zehn Jahren rund 800 Menschen gestorben waren. (dpa)

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