Schleswig-Holstein umgarnt seine Nachwuchsärzte

LÜBECK (di). Die Berufsperspektiven in der Medizin stoßen im Norden auf Interesse der Umworbenen. Einen "Markt der Möglichkeiten" von Ärztekammer, Uni und Gesundheitsministerium Schleswig-Holstein nutzten rund 300 Medizinstudenten in Lübeck.

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"Ihre beruflichen Perspektiven sind exzellent: Sie werden gebraucht. Unsere Gesellschaft braucht Sie", sagte Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg in Lübeck zu den Studenten.

Er verwies darauf, dass Unternehmen, Krankenhäuser und Praxen schon zu Studienzeiten um angehende Ärzte werben. Garg sicherte den Studenten zu, dass sie in Schleswig-Holstein ein gutes Arbeitsumfeld vorfinden.

Kooperation Anfang 2011 gestartet

Der Markt der Möglichkeiten ist Teil der gemeinsamen Kampagne "Hausärztin und Hausarzt in Schleswig-Holstein", die Anfang 2011 von den Akteuren im Norden gestartet wurde.

In Lübeck konnten sich die Studenten an rund 30 Ständen informieren, wo sie Unterstützung bei der Entscheidung und Umsetzung ihres Berufswunsches finden. Vertreten waren neben den Gastgebern auch die KV und Kliniken.

Landarzt berichtet über seinen Alltag

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Information über den Hausarztberuf. Landarzt Dr. Hans Dieter Trepkau aus Ahrensbök berichtete über seinen Alltag.

Zu den Vorteilen gehören nach seiner Erfahrung die intensive und persönliche Arzt-Patienten-Beziehung, das Erleben des Patienten im heimischen, sozialen Umfeld, die Diagnosevielfalt, eine geringe nächtliche Dienstbelastung durch den organisierten Notdienst, kurze Wege zum Arbeitsplatz und hohe soziale Anerkennung sowie Dankbarkeit der Patienten.

Einen weiteren Vorteil hob Dr. Klaus Bittmann, Vorstand der Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein, hervor: Der hohe Vernetzungsgrad im Norden ist nach seiner Einschätzung ein Plus für junge Ärzte, die Beruf und Familie miteinander vereinbaren wollen.

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