TRBA 250

Sicherheitskanülen sind nun für Praxen Pflicht

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG.Seit April gilt eine neue Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege - kurz TRBA 250. Diese verlangt von Praxischefs einen besseren Schutz ihrer Mitarbeiter vor Nadelstichverletzungen.

Ganz neu sind die Forderungen, die die aktualisierte TRBA 250 an die Praxen stellt, zwar nicht. Denn bereits seit Ende Juli vergangenen Jahres (wir berichteten) ist die zugehörige neue Biostoffverordnung (BioStoffV) in Kraft.

Mit ihr wurde die EU-Nadelstichrichtlinie (2010/32/EU) in nationales Recht umgewandelt. Die TRBA ist für die Praxen jedoch das maßgebliche Dokument beim Schutz vor Nadelstichverletzungen. Die neue Regel greift die Änderungen in der BioStoffV nun auf.

Damit sind vorrangig solche Arbeitsverfahren und -mittel auszuwählen, die den Einsatz spitzer und scharfer medizinischer Instrumente überflüssig machen. Ist dies in einzelnen Bereichen nicht möglich, sind Arbeitsgeräte mit Sicherheitsmechanismen zu verwenden.

Unabhängig davon sind bei allen Tätigkeiten, bei denen durch mögliche Stichverletzungen eine Infektionsgefahr besteht, Sicherheitskanülen und Co nun Pflicht. (reh)

Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel

GVSG: Zu viele Leerstellen

Verbesserung der Leistungsfähigkeit

Betablockerverzicht bei HFpEF unterschiedlich erfolgversprechend

Vor Europawahl am 9. Juni

23 Ärztinnen und Ärzte sind Abgeordnete im EU-Parlament

Lesetipps
Prinzipiell folge aus REDUCE-AMI, so Prof. Dr. Michael Böhm, dass bei Infarktpatienten mit erhaltener Pumpfunktion keine Betablocker mehr gegeben werden müssten. Das gelte, sofern es keinen anderen Grund für Betablocker gebe, konkret tachykardes Vorhofflimmern oder anhaltende Angina.

© shidlovski / stock.adobe.com

Nach der REDUCE-AMI-Studie

Bye-bye für Betablocker nach Herzinfarkt?

Viele Menschen sind adipös. Die Kombination aus Intervallfasten plus Protein-Pacing kann anscheinend neben einer Gewichtsabnahme auch zu einem gesünderen Mikrobiom verhelfen.

© Aunging / stock.adobe.com

Verändertes Mikrobiom

Intervallfasten plus Protein-Pacing lassen die Pfunde purzeln