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Siemens peilt die 100 Milliarden Euro an

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"Was wir jetzt machen, wird nicht aus der Not geboren", erklärt Siemens-CEO Peter Löscher anlässlich des verkündeten Konzernumbaus. Das Unternehmen will seine Geschäfte mit der öffentlichen Hand im neuen Segment "Infrastructure & Cities" bündeln.

Damit setzt Siemens auf "Mega-Trends" wie Verkehrsmanagement und Energieeffizienz. Löscher beziffert das weltweite Marktpotenzial in diesem Bereich auf rund 300 Milliarden Euro jährlich. Im Herbst bringt der DAX-Konzern zudem die traditionsreiche Lichttochter Osram an die Börse.

Der Erlös von diesem Börsengang diene vornehmlich zur Kapitalausstattung der neuen Minderheitsbeteiligung, so der Konzern. Die Initiativen sollen ab Oktober greifen und Siemens - auch dank Akquisitionen - mittelfristig über die 100-Milliarden-Euro-Umsatzmarke hieven.

Die Guidance für das Geschäftsjahr per 30.9. bleibt davon unberührt. Sie sieht ein "moderates" organisches Umsatzwachstum sowie ein Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten von mindestens 5,1 Milliarden Euro vor.

Mithin bleibt das 2010/11er-KGV von 14 unverändert, doch versprechen die langfristigen Wachstumspläne von Siemens noch Kurspotenzial. Interessierte Anleger steigen noch bis 96 Euro ein.

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