Direkt zum Inhaltsbereich

Gebühr nicht erlaubt

Stress um den Stempel im Bonusheft

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. Vertragsärzte dürfen seit Oktober keine Gebühren mehr für den Stempel im Bonusheft nehmen. Doch an die Regelung würden sich nicht alle Ärzte halten, meldet die Potsdamer Beratungsstelle der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Nicht nur das, auch "SPIEGEL Online" hat sich des Themas angenommen. "Wir haben immer wieder Rückfragen von Patienten, ob und wann sie eine Gebühr zahlen müssen", sagte Andrea Fabris von der Potsdamer Beratungsstelle der UPD.

Fakt ist, dass laut neuem Bundesmantelvertrag Ärzte das Ausfüllen eines Bonusheftes zur vertragsärztlichen Versorgung gehört. Allerdings nur, wenn Durchführung und Dokumentation der Leistung im selben Quartal erfolgen (Paragraf 36, Absatz 7 BMV-Ärzte).

Kommt der Patient zum Beispiel ein Jahr später mit seinem Bonusheft in die Praxis, dann handelt es sich tatsächlich um eine Selbstzahlerleistung. (eb)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Pseudoresistenzen

Therapieresistente Hypertonie ist oft gar keine

Lesetipps
Nahaufnahme einer männliche Hand, die die Tagesdosen an Vitaminen, Medikamenten, Tabletten und Nahrungsergänzungsmitteln in eine Tablettenbox füllt.

© eliosdnepr / stock.adobe.com

NAKO-Studie

Jeder Vierte erhält offenbar mindestens ein inadäquates Medikament im Alter