E-Health

Tinnitus-App jetzt auch für hkk-Versicherte auf Rezept

Veröffentlicht:

BREMEN/HAMBURG. Ab April können auch Versicherte der hkk Krankenkasse die Tinnitus-Therapie-App Tinnitracks kostenlos nutzen. Ein Jahr lang hätten sie Zugang zu einer vom HNO-Arzt begleiteten Behandlung, heißt es in einer Mitteilung. Alles, was sie für die Nutzung von Tinnitracks benötigen sind ein Smartphone, ein Internetzugang, Kopfhörer und ihre Lieblingsmusik. Voraussetzung für die Kostenübernahme ist allerdings die eindeutige Diagnose eines subjektiven, chronischen, tonalen Tinnitus, für dessen Behandlung die App ausgelegt ist. Die App der Hamburger Sonormed GmbH ist ein zertifiziertes Medizinprodukt. Sie filtert die individuelle Tinnitusfrequenz der Betroffenen aus den eigenen Musikdateien. Das regelmäßige Hören der speziell aufbereiteten Lieder soll die überaktiven Nervenzellen beruhigen. (eb)

Mehr zum Thema

Zukunft der Telemedizin

EU-Rechnungshof: 5G wie Op am offenen Herzen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Der Bundestag diskutiert darüber, ob eine Corona-Impfpflicht eingeführt werden soll. Die Öffentlichkeit spürt sehr wohl, dass die Politik im Nebel stochert.

© Jens Krick / picture alliance / Flashpic

Kommentar zur Corona-Impfpflicht

Die Debatte ist der Anreiz, nicht die Pflicht

Tendenz weiter nach oben: Mit bis zu 400.000 Infektionen durch Omikron pro Tag rechnen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach und RKI-Präsident Lothar Wieler (l.).

© Wolfgang Kumm / dpa

Neue Testverordnung

PCR-Tests: Details zur Priorisierung kommen nächste Woche

Blick in den Wartebereich einer Notfallambulanz: Künftig sollen Patienten bereits vorab via Ersteinschätzung in den richtigen Versorgungsbereich vermittelt werden.

© Bernd Settnik / ZB / picture alliance

Neuer Reformvorschlag

Digitaler Tresen soll Notfallreform retten