Rhön-Klinikum

UKGM wieder in schwarzen Zahlen

Erfreuliche Nachrichten für die hessischen Rhön-Standorte: Der Uniklinik Gießen/Marburg geht es wirtschaftlich besser, und die Marburger Partikeltherapie soll 2015 starten.

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FRANKFURT/MAIN. Nach mehr als acht Millionen Euro Verlust 2012 hat sich die wirtschaftliche Lage des Uniklinikums Gießen Marburg (UKGM) mittlerweile deutlich entspannt. Laut Dr. Martin Siebert, Vorstandschef der Rhön-Klinikum AG, erzielte das UKGM 2013 zwei Millionen Euro Gewinn.

Die Konsolidierung des größten Portfolio-Bestandteils schreite "Schritt für Schritt voran", sagt Siebert anlässlich der Rhön-Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt.

Siebert zufolge rückt nun auch die lange Zeit fragliche Inbetriebnahme des Marburger Partikeltherapiezentrums in greifbare Nähe. Die "wesentlichen Eckpunkte zum dauerhaften Betrieb der Anlage" würden derzeit vertraglich "finalisiert", heißt es. Kommendes Jahr könne die "Behandlung von Patienten mit dieser einzigartigen Anlage zur Krebstherapie beginnen".

Wichtigster Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung war das Aktionärsvotum zum 1,7 Milliarden Euro schweren Aktienrückkauf. Damit will der Konzern seine Eigner am Verkaufserlös von 40 Kliniken beteiligen, die Fresenius für drei Milliarden Euro übernommen hat.

Rhön will mindestens 23,54 Euro, höchstens aber 25,19 Euro für jede eigene Aktie bieten. Die zurückgekauften Papiere sollen eingezogen und das Grundkapital der Gesellschaft herabgesetzt werden.

Als Alternative zum Aktienrückkauf ist die Ausschüttung einer Sonderdividende im Gespräch. Bislang lag noch kein Abstimmungsergebnis vor. (cw)

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