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Umweltschutz in Teamarbeit - das UKE macht's vor

Im Gesundheitswesen - vor allem in Kliniken - lässt sich nicht nur viel Energie sparen. Das UKE in Hamburg sammelt daher "grüne Ideen" bei seinen Mitarbeitern.

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Die Mitarbeiter der UKE sind aufgerufen, Ideen und Anregungen zum Umweltschutz zu geben.

Die Mitarbeiter der UKE sind aufgerufen, Ideen und Anregungen zum Umweltschutz zu geben.

© dpa

HAMBURG (di). Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) setzt beim Umweltschutz auf Ideen seiner Mitarbeiter. Die Beschäftigten sind aufgerufen, Anregungen für "grüne Ideen" zu geben.

Einmal im Quartal will das UKE die beste Idee zu diesem Thema auszeichnen. Gefragt sind dabei etwa Anregungen zur Abfallreduzierung, Papiervermeidung oder Energieeinsparung. Neben dem Ideenwettbewerb will das UKE auf seinem Weg zum "Green Hospital" auch Workshops anbieten. Ein Zwischenziel ist dabei, dass sich die Mitarbeiter am Arbeitsplatz beim Umweltschutz genauso verhalten wie zu Hause.

Dabei hat das Haus bereits einige wichtige Ziele erreicht. So liegt man etwa bei den Energiekosten unter dem bundesweiten Durchschnitt (in Relation zum Gesamtumsatz). 41 Prozent der Abfälle werden einer weiteren Verwertung zugeführt.

Wie wichtig das ist, zeigen folgende Zahlen: Pro Bett und Patient fallen täglich sechs Kilogramm Müll an. Damit liegen Krankenhäuser nach UKE-Angaben an fünfter Stelle der größten Müllproduzenten in Deutschland.

Zugleich veröffentlichte das UKE Kennzahlen zum Thema Umweltschutz. Einige Beispiele: Der Wasserbedarf im UKE beträgt rund 500 Liter pro Patient und Pflegetag. 2010 wurden insgesamt fast 330.000 Kubikmeter Wasser benötigt.

 Die Energiekosten betrugen 2010 rund 12,5 Millionen Euro und damit 1,8 Prozent des Gesamtumsatzes. 23 Prozent der elektrischen Energie fließen allein in die Beleuchtung. Und: Durch die Optimierung der Gebäudeleittechnik konnte das Haus über 5500 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

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