Direkt zum Inhaltsbereich

Medizintechnik

Verband warnt vor großem Imageverlust

Deutscher Industrieverband sieht Labelling von "Made in Germany" in Gefahr.

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien (Spectaris) sieht Medizintechnik deutscher Provenienz in Gefahr - und zwar durch Bestrebungen der EU.

Wie er in einem aktuellen Positionspapier warnt, sehe ein derzeitiger Gesetzesentwurf der Europäischen Kommission vor, Hersteller zu verpflichten, Verbraucherprodukte entsprechend des Ursprungs zu kennzeichnen.

Im Klartext: Deutsche Technik würde dann in vielen Fällen aufgrund der Fertigung im Reich der Mitte die Kennzeichnung "Made in China" erhalten - im globalen Wettbewerb steht das im Gegensatz zu "Made in Germany" nicht unbedingt für Innovation und Qualität.

"Der erwünschte Effekt - Verbraucherschutz und Produktsicherheit - ergibt sich nicht aus einer Ursprungskennzeichnung nach zollrechtlichen Kriterien", apostrophiert Spectaris.

Die Qualität sei gewährleistet durch ein sorgfältiges und dokumentiertes Qualitätsmanagement - beginnend bei der Produktentwicklung, und damit in Deutschland.

"Die Produktsicherheit fängt vor allem bei der Produktentwicklung an - ein wichtiges Kriterium wie auch Design und Qualitätsstandards, die allerdings bei der Ermittlung des zollrechtlichen Ursprungs keine Rolle spielen", so Spectaris-Geschäftsführer Dr. Tobias Weiler. (maw)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Start-up

Kryokonservierung: Der Traum vom ewigen Leben

Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Maquet Otesus OP-Tischsystem

© Getinge Deutschland GmbH

Unternehmen im Fokus

Flexible und ökonomische OP-Tischsysteme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Getinge Deutschland GmbH, Rastatt
Abb. 1 Beispiel für eine linksventrikuläre Mikroaxialpumpe

© Quelle: Abiomed Europe GmbH, Aachen

Mikroaxialpumpen bei kardiogenem Schock oder Rechtsherzversagen

Kreislauf unterstützen und Ventrikel entlasten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Abiomed Europe GmbH, Aachen
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?

Lesetipps
Ein Mann in Rollstuhl mit Begleiterin im Gespräch mit einer Ärztin

© Luis / stock.adobe.com

Barrieren abbauen

Menschen mit Behinderung in der Praxis: Kleine Stellschrauben, große Wirkung

Viren schweben über Kot.

© Shawon / Generated with AI / Stock.adobe.com

Heimische Zoonosen

Wie Sie eine Hantavirus-Infektion erkennen