Versicherer Axa plant Kooperation mit dem Hausärzteverband

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KÖLN (iss). Die Axa Krankenversicherung und der Deutsche Hausärzteverband verhandeln über eine langfristige Kooperation. Ziel ist die Entwicklung von Modellen der hausarztzentrierten Versorgung für Axa-Kunden. Details stehen allerdings noch nicht fest.

Für viele Versicherte sei der qualifizierte Hausarzt unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung, sagt Thomas Michels, Vorstand der Axa Kranken. "Diesen Versicherten möchten wir hausärztliche Versorgung nach verbindlich vereinbarten höchsten Standards bieten, selbstverständlich bei Erhalt der ärztlichen Therapiefreiheit und der freien Wahl des Arztes, auch des Facharztes."

Damit geht der Versicherer in eine ähnliche Richtung wie der PKV-Verband. Er wollte mit der KV Bayerns einen Pilotvertrag zu Service und Qualität der privatärztlichen Versorgung schließen, ist aber am Veto der Vertreterversammlung gescheitert.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hausärzteverbands Eberhard Mehl freut sich über das Interesse des PKV-Unternehmens. "Die Zusammenarbeit mit Axa bestärkt uns darin, die zentrale Rolle des Hausarztes in unserem Gesundheitssystem weiter auszubauen."

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